Tests am elastischen Display

Ich habe einmal ausprobiert, wie sich Dinge wie Tischtennisbälle, Luftballon, Gummiball und Knetkugeln auf dem “elastischen Display” bewegen und habe doch einige Unterschiede festgestellt.

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Daraus habe ich 2 kleine Processing-Sketche aufgebaut, die diese Art der Anpassung in ähnlicher Weise wiedergeben. Es macht wirklich Spaß damit zu spielen (auch wenn ich noch ein bisschen schummeln muss).

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Nun beschäftigt mich die Frage: Muss dieses Display in der Waagerechten stehen? Ja, weil diese Bewegungen ja irgendwie aus der Schwerkraft resultieren und die zieht alles senkrecht nach unten? Nein, weil man die Freiheit der “digitalen Schwerkraft” nutzen sollte, weil die auch von rechts nach links oder von unten nach oben funktioniert? Aber wie nimmt das ein Mensch wahr? Empfindet er das dann als falsch und unrealistisch, was das Ganze wiederum ziemlich entzaubern kann, oder ist es gerade dieser neuartige, völlig unmögliche Umgang mit Gewicht und Schwerkraft, der die Realität vergessen lässt?

Außerdem gilt es nach wie vor ein passendes Thema bzw. eine Anwendung zu finden, die das elastische Display gerechtfertigt. Daher gilt es zu erörtern: Wie kann ich mit so einem solchen Display arbeiten? Welche intuitiven Gesten könnten welche Folgen haben?

Beispiele:

1 das Sammeln von Dingen/ Infos durch Schaffung einer Vertiefung durch Druck
2
auch das Verbinden und Kombinieren von Infos ist durch Eindrücken möglich
3
Drücken und rasches Loslassen führt zu einer Verteilung/ Streuung von Dingen
4
Langes Quetschen führt zur Vertiefung/ Ausbreitung von Infos
5
Das Fahren von Bahnen mit dem Finger führt Dinge von Ort zu Ort

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