Öl-Spülmittel-Display-Tests

6_1

Nachdem meine Drucksensoren noch immer nicht da sind, habe ich ein bisschen mit Öl, Gel aus Kältekompressen und blauem Spülmittel ausprobiert. Besonders interessant finde ich einen Mix aus Öl und Spülmittel in einem Gefrierbeutel.

Öl und Spülmittel ergeben eine milchige, wabernde Flüssigkeit, die sich in Kombination mit etwas Luft in einem Gefrierbeutel und dem herrlichen weißen Radlerhosenstoff darüber hervorragend als flexibles Display macht. Von unten habe ich einen kleinen Zellen-Sketch projiziert. Einmal mit weißem Hintergrund, einmal mit schwarzem, was visuell zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führt.

Die milchige Konsistenz lässt die Projektion verschwimmen/ unscharf werden, sobald ich sie auseinander drücke, die Projektion also “freigrabe”, wird sie scharf. Gleitet und drückt man nun entlang der Oberfläche, hat man das Gefühl, man kann die Zellen in ihrer Bewegung beeinflussen, auch wenn es überhaupt nicht so ist (programmtechnisch), diese Täuschung resultiert allein aus der Lichtbrechung und Verzerrung der Projektion.

Um mit dieser sinnlichen Technik fortzufahren und tatsächlich Interaktion zu ermöglichen, gilt es, die Bewegung des Fingers zu tracken (von unten), was noch einmal recht schwierig wird, weil man ja die Projektion mittrackt und der Kontrast zwischen der farbigen Ölmixtur und dem Finger oder der Umgebung recht hoch sein muss. Außerdem sollte sich noch eine verlässlicheres Gemisch als Füllung des Displays finden, da der Öl-Spülmittel-Mix nach 1-2 Stunden eine äußerst seltsame und unbrauchbare Konsistenz annahm.

6_2

6_3

Comments are closed.